Spielbericht lesen vom Team U18/1 Weiblich
Spieltag: 1
Spiel: HM U18 in Halstenbek

Bericht:

VG WiWA 1 „Sisters in Sports“-Mädels werden Meisterinnen U18

Bei winterlichem Wetter reiste die VG WiWa mit drei Mannschaften zur diesjährigen Hamburger Meisterschaft der Altersklasse U18 nach Halstenbek. Ein kurzer Dank an dieser Stelle den Halstenbekern für die Ausrichtung des Turniers! Und ein echt satter Dank den Büfettverantwortlichen…die Auswahl war bemerkenswert. Angekommen in der Halle dann die fast ritualhaften Tätigkeiten. Beflaggung unseres „Reviers“, Beschriften der Flaschen, Sortieren der Trikots usw. Dann noch ein Foto


© Eric Gangey

Bei über 30 aktiven Spielerinnen musste ein großes Weitwinkelobjektiv auf den Fotoapparat, um alle auf ein Gruppenfoto zu bekommen.

Im Eröffnungsspiel sollten die „Sisters in Sports“ gleich zum „Schwesternduell“ antreten. WiWa1 gegen Wiwa 2 hieß es und die Mädchen der WiWa 1 um die Mannschaftsführerin und Zuspielerin Dorothee von Krosigk zeigten gleich, dass sie angetreten waren um zu gewinnen. Obwohl die Wiwa 2, mit Ausnahme einer Spielerin eine reine U16-Mannschaft, mutig gegenhielt, war sie den wuchtigen Angriffen und der Erfahrung der WiWa 1, sozusagen ihrer älteren „Schwester“, unterlegen. 2:0 ( :9/:18) für WiWa1.

Jeder Spielerin aus Trainer Sergej Finks Kader bekam in diesem Match Einsatz, damit alle wach und mental vorbereitet für die nächsten Vorrundenspiele blieben. Im zweiten Match des Tages bescherte das Los der WiWa 1 die uns wohlbekannten, ballsicheren Mädchen aus Geesthacht. Diesmal von vornherein bei der Start-Sechs dabei, die Jugendnationalspielerin Hannah Buss die sich, nachdem sie von Glinde nach Schwerin gewechselt hatte, bereits früh entschied, ihr Jugendspielrecht weiterhin in Hamburg, und zwar bei der VG WiWa in Anspruch zu nehmen. Während des ganzen Turniers lieferte sie eine überzeugende Leistung auf der Außenposition ab und man kann sie mit Fug und Recht als echte Verstärkung unserer WiWanerinnen bezeichnen. Genauso überzeugend unsere anderen blendend aufgelegten „Außen“; Sinja Reich, Sabrina Bänsch und Henrike Meinck, die bei allen Einsätzen Durchschlagskraft und Spielvermögen unter Beweis stellten. Geesthacht wurde ebenfalls 2:0 (:21/:16) geschlagen.

Leider zahlten wir einen hohen Preis. Unsere Libera Sarah Stiriz zog sich während des Spiels eine Knieverletzung zu und sollte für den Rest des Tages nicht mehr spielen können. Sergej improvisierte und überraschte Iona Cumming, eigentlich Mitte, mit dem Libera-Trikot und der für sie ungeübten Position. Iona meisterte diese Herausforderung exzellent.

Im dritten Spiel der Vorrunde ging es gegen Elmshorn. Der Trainer zeigte eine neue Aufstellungsvariante mit Klara Schlizio als Zuspielerin in der Start-Sechs, die ebenfalls gut funktionierte. Auch sie servierte den Aussenangreiferinnen genaue Pässe und den Mittelblockerinnen Lilly Faroß und Anna Gohr Meterbälle und gut platzierte Aufsteiger, die diese meist in Punkte verwandeln konnten. Ganz leichthändig erzielte sie selbst ein paar schön anzusehende Zuspieler-Punkte. Elmshorn hatte nicht viel entgegen zu setzen und auch hier hieß es am Ende 2:0 (:7/:14) und damit Gruppensieg und Halbfinalteilnahme am Sonntag.

Bei den Mädels von WiWa 2 und WiWa 3 war es leider insgesamt nicht ganz so gut gelaufen. Mit nur einem Sieg bei Wiwa 2 und keinem gewonnen Spiel bei WiWa 3 sollten diese am Sonntagmorgen im unteren Kreuzvergleich in einem weiteren „Schwesternduell“ aufeinandertreffen. Aus diesem Spiel ging WiWa 2 als Sieger hervor und bestritt danach erfolgreich das Platzierungsspiel um Platz fünf gegen die Gastgeberinnen aus Halstenbek.

WiWa 3 verlor leider auch das Spiel um Platz sieben knapp gegen Elmshorn und landen somit auf Platz acht. Die Mädchen haben jedem Gegner gute Kämpfe geliefert und gehören, obwohl sie keinen Sieg, aber immerhin einige Satzgewinne holen konnten, immer noch zu den besten Teams ihrer Altersklasse.

Blicken wir nun wieder in Richtung der WiWa 1. Diese musste sich im Halbfinale SCALA stellen. Ein traditionell nicht zu unterschätzender Gegner. Allerdings war das Team von SCALA an diesem Morgen chancenlos. SCALA musste sich unseren Mädels 2:0 (:12/:8) geschlagen geben. Da der Trainer unsere Libera Sarah, die sich wieder fit fühlte, noch für ein eventuelles Finale schonen wollte, hatte er vorher (zum Erstaunen vieler) fürs Halbfinale eine klassische 4 / 2 Aufstellung gewählt, in der sich Dorothee und die routinierte, universell einsetzbare Christina Kunigk in Zuspiel und Diagonale abwechselten und Sabrina Bänsch statt Aussen als Mittelblock für Punkte sorgte.

Im Finalspiel entschied sich Sergej erneut für die 4 / 2 Variante, diesmal mit Sarah als Libera und Iona wieder in der Mitte. Und dann wurde Vollgas gegeben. Denn es ging wieder gegen Geesthacht und wer die Historie kennt weiß, dass wir Geesthacht bei Meisterschaften oft in der Vorrunde geschlagen hatten, aber diese uns dann in den Finalspielen besiegen konnten. Aber an diesem Sonntag sollte sich das nicht wiederholen. Alle, egal ob nun grade am Spielfeldrand oder auf dem Feld gaben nochmal ihr Bestes und holten sich am Ende mit 2:0 (:15/:13) ohne Satzverlust den Titel der Hamburger Meisterinnen U18.


© Eric Gangey

Eine großartige Teamleistung einer Mannschaft, die weiß dass sie aufeinander bauen kann. Und der Berichtende meint damit egal in welcher Besetzung sie auf dem Feld stand. Ob in der Start-6 im ersten Satz, im zweiten Satz oder als Auswechselspielerin, egal zu welchem Zeitpunkt auch immer. Ihr habt Euch das zusammen verdient!!!

Und tut ihm einen großen Gefallen:
Nehmt diese Stimmung mit nach Kiel zu den NDM, beweist Euch, dass Ihr dorthin gehört und holt Euch dort einen Platz auf dem Treppchen!!!!

Was war noch? Ach ja!!!
Was für ein Fanblock !!
Was für eine Masse an Mädchen in Blau/Gold an den Spielfeldrändern. Ihr ward echt klasse und laut und toll aufgelegt. Danke für die zu erwartenden Fotos die bestimmt in Kürze zu sehen sind. Danke an die Eltern die die Wasserflaschen gesponsert haben.

Annika, werde schnell wieder fit!!!

Bis zum nächsten Mal….


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